Artikel mit dem Tag: Fälle
Der Ablativ
Der Ablativ wird im Türkischen durch das Anhängen der Endung “-den” bzw. “-dan” gebildet. Im Deutschen wird der Ablativ mit den Präpositionen “von” und “aus” ausgedrückt. Nach stimmlosen Konsonanten wird sie zu “-ten” und “-tan“.
Nereden …
Der Lokativ
Der Lokativ, die Ortsform, die im Deutschen mit verschiedenen Verhältniswörtern wie in, auf, zu, an usw. ausgedrückt wird, ist im Türkischen viel einheitlicher.
Die Lokativendung -de/-da, unterliegt der kleinen Vokalharmonie und ist unbetont.
evde zu Hause
okulda in der …
Der Genitiv
Die Genitivendung lautet “-in”. Sie unterliegt der großen Vokalharmonie.
ev – evin (des Hauses)
kitap – kitabın (des Buches)
çocuk – çocuğun (des Kindes)
göz – gözün (des Auges)
Nach Vokalauslaut wird “n” als Füllkonsonant eingefügt:
kedinin (der Katze)
masanın (des Tisches)
Wenn …
Der Dativ
Die Dativendung lautet -e oder -a. Sie unterliegt der kleinen Vokalharmonie und ist betont.
çocuğa – dem Kind
öğretmene – dem Lehrer
Gül’e – der Gül
Ayşe’ye – der Ayşe
Fatma’ya – der Fatma
Erdal’a – dem Erdal
Der Dativ bildet auch die Richtungsform:
eve …
Der Akkusativ
Beim unbestimmten Akkusativ gibt es im Türkischen keine Akkusativendung, d.h. dass bei der Unbestimmtheit das Objekt in der Grundform benutzt wird:
Mektup yazıyorum. – Ich schreibe einen Brief.
Kitap okuyorum. – Ich lese ein Buch.
Die Endung für den bestimmten …

